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Der Ausschluss aus der Piratenpartei als Ultima Ratio ist unsinnig, arbeitsintensiv, aufwändig, teuer, nur schwer durchzusetzen. >>
Eingetragen vor 9 Jahren von ukw
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Das Gegenargument geht in meinen Augen an einigen Stellen von falschen Voraussetzung aus.
1) Auch ein "einfaches" Mitglied kann die Partei nachhaltig schädigen durch Äußerungen und Verhalten.
2) Der PAV ist die Ultima Ratio. Wenn ein Mitglied sich vollkommen resistent nach Durchlaufen aller anderen Sanktionsmöglichkeiten zeigt, oder die Verfehlung derart schwer ist, dass ein Verbleib den Grundsätze dieser Partei widersprechen würde, muss ein PAV möglich sein.
3) Eine Partei dient nicht dazu, aus jedem einen "besseren" Menschen zu machen, sondern als Arbeitsmittel von (mehr oder weniger) Gleichgesinnten, um politischen Einfluss auszuüben.
4) Der PAV als Mittel des "Machtkampfes" ist unsinnig, eben weil er - zu Recht - so schwer durchzuführen ist. Da gibt es bedeutend effizientere Möglichkeiten. Im Übrigen fängt die Vermeidung von Machtmissbrauch damit an, dass es keiner Macht bedarf, um etwas bewegen zu können und es daher keine "Basisgurke" gibt.
5) Meiner Meinung nach verkennst du den Umstand, dass ein solches, unter Punkt zwei beschriebenes Mitglied durchaus dazu führen kann, dass andere Mitglieder ihre Arbeit einstellen oder die Partei freiwillig verlassen. Insofern ist die Nennung von Mitgliederzahl und Beitragszahlung irrelevant und eine Milchmödchenrechnung.
Eingetragen vor 9 Jahren von P****a